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Selbst bei intensivster medizinischer Betreuung ist das Leben Ihres Tieres leider nicht unendlich. Es macht unserer Meinung nach Sinn, sich einige Gedanken frühzeitig durch den Kopf gehen zu lassen, in den guten Zeiten, bevor man trauert, emotional oder verzweifelt ist.

Auch dabei möchten wir Sie gern begleiten und Ihnen zur Seite stehen.

In vielen Fällen wird die Entscheidung, einem Tier unnötiges Leiden zu ersparen und es durch eine Euthanasie zu erlösen, aktiv durch Besitzer und Tierarzt gefällt. Selten sterben Tiere spontan (ohne Einschläferung), ohne vorher lange gelitten zu haben. Es ist eine falsche Vorstellung von Tierliebe, wenn ein Haustier aus Trennungsangst des Besitzers oder aufgrund dessen Angst vor der Entscheidung zur schmerzlosen Tötung leiden muss. Bereiten Sie sich als Tierbesitzer schon frühzeitig darauf vor, dass Sie eines Tages vor solch schwerwiegenden Entscheidungen stehen werden.

In dem Moment, indem Sie ein Tier in Ihre Obhut nehmen, übernehmen Sie eine große Verantwortung. Sie versprechen sich bis zum Tod Ihres Tieres zu kümmern und das beinhaltet auch die sehr traurige Entscheidung zum Einschläfern.

Nach dem Tod des Tieres beerdigen viele Besitzer den Tierkörper im eigenen Garten. Einige Menschen möchten das jedoch nicht oder es fehlt an einem geeigneten Garten. Für diese Fälle gibt es Tierfriedhöfe oder die Möglichkeit, den Tierkörper einäschern zu lassen. Aus ethischen Gründen geht aus unserer Praxis kein Tierkörper an eine Tierkörperverwertungsanstalt! Wir sorgen für eine würdevolle Verbrennung des Körpers in einem Tierkrematorium. Dies kann als Einzeleinäscherung mit oder ohne Rückführung der Asche oder als Sammeleinäscherung (kostengünstiger) erfolgen. Es ist in diesen Fällen üblich, den Tierkörper nach der Einschläferung in der Praxis zurückzulassen. Wir kümmern uns dann in Ihrem Sinne so wie mit Ihnen besprochen darum.